Historie:
Um
Ihnen einen ersten Überblick zu verschaffen, steht Ihnen eine
tabellarische Chronik zur Verfügung. Ein komplett ausformulierter
Bericht steht Ihnen als PDF-Dokument zum Download und als
Online-Lektüre zur Verfügung.
1875 Gründerburschen eines Bundes Schleswiger Studenten in Kiel 1880 erste Namensgebung als "Schleswiger
Blase", später gewandelt in "Slesvigia" mit
Kneipcouleur in den Stadtfarben Gold-Blau-Gold 1875
Abiturienten des humanistischen Gymnasiums Collegium
Fridericianum gründen zunächst den
Akademischen Verein Fridericiana
1889 wird der Name Franconia angenommen 1897 wird der Zusatz Freie
Landsmannschaft eingeführt, der die Ausrichtung der Verbindung bezeichnet 1901
ändert man diesen in Turnerschaft und tritt dem entsprechenden
Dachverband "VC" bei
1897
muss Slesvigia in Kiel vertagen. Vorher werden eigene Waffen
angeschafft und ein Paukverhältnis mit
der ansässigen Hansea getroffen
1900 Gründung der Turnerschaft Arminia in Königsberg
1901 Reaktivierung besagter Arminia unter dem Namen Alania in Kiel
1902 Aufnahme in den bereits erwähnten Dachverband "VC"
1903 Übernahme von Namen wie Altherrenschaft der Slesvigia
1914 bei Kriegsausbruch suspendieren Slesvigia in Kiel und Franconia in
Königsberg
1919 Stiftung der Universität Hamburg 1919 Gründung der
Niedersachsen von
aus dem Kriege zurückgekehrten Turnerschaftern. Erwerb eines
eigenen Domizils in der
Hallerstr. 48 1919 Slesvigia wird aus Kiel nach Hamburg verlegt und am 1. Oktober rekonstituiert
1920
Franconia wird in Königsberg reaktiviert mit Unterstützung dreier
Hamburger Niedersachsen 1923 Einführung der kleinen Biedermeiermütze in weiß bei Franconia
1927 Hauserwerb der Slesvigia in in der Bogenstraße 14 in Hamburg
1933 Niedersachsen wird als Kameradschaft fortgeführt 1935 Franconia
Königsberg und Slesvigia Hamburg schliessen den
Aktivenbetrieb und bestehen nur
noch als Altherrenverband 1949 Slesvigia und Niedersachsen nehmen Kontakte auf 1950
Fusion beider Verbindungen unter dem Namen "Akademische
Verbindung Niedersachsen". Übernahme des
Couleur der Slesvigia 1951
Zusammenschluss des Dachverbandes "VC" mit der "Deutschen
Landsmannschaft zum CC
Coburger Convent 1952 Vorsitz im Hamburger Waffenring 1953 Gründung und Vorsitz der fecht starken IG Hohenfels 1952
Trennung der AV Niedersachsen in die heutige Slesvigia-Niedersachsen
und die freie Turnerschaft Niedersachsen (+). Grund: Diskussion um die
Bestimmungsmensur 1952 Slesivigia-Niedersachsen wird zum
Traditionsbund der Königsberger Turnerschaften Cimbria, Franconia und Frisia
1954 Aufnahme
in den "Treubund" ein 1922 begründetes Kartell aus einer Afrania
Leipzig/Heidelberg, Schottland Tübingen, Preußen
Berlin, Macaria Breslau Köln, Hercynia Mainz, Teutonia Heidelberg und Borussia
Stuttgart 1955
folgt Fusion der Königsberger Franconia in Slesvigia- Niedersachsen Hamburg-Königsberg. Bundeshaus in der
Arnold-Heise-Str. 24 wird erworben
1957
Loslösung und Reaktivierung der Cimbria nach Rückkehr des
Saarlands zu Deutschland in Saarbrücken.
Begründung eines Freundschaftsverhältnisses 1957 Frisia löst sich ebenfalls und reaktiviert in Braunschweig
1973 Aufnahme des Lehrbetriebs an der Universität der Bundeswehr in Hamburg (Gründung 1972 nach Beschluss des Bundeskabinetts) 1978
AH-Vorsitzer
Karl-Heinz Dommel führt den Bund mit Weitblick und Engagement.
Zusammen mit
dem Corps Rhenania wird das unter Denkmalschutz
stehende Patrizierhauses Johnsallee 64 erworben
1978 Gründung der TU Hamburg-Harburg 1979 Zuerkennung des Habilitations- und Promotionsrecht an die Universität der
Bundeswehr 1985 Slesvigia-Niedersachsen übernimmt als erste Hamburger Korporation das
Präsidium des Coburger Convents |